Die Verbindung von Bereitschaft, als produktive Teil der Gesellschaft mit den Rentenempfängern zu teilen und die Erwartung, dass der Teil der Bevölkerung Gleiches tut, wenn man selbst einst Rentenempfänger geworden ist, nennt man "Generationenvertrag". Angeblich nicht mehr zu
halten, da das Verhältnis von Jung und Alt gestört ist. Führt bei einigen Jungpolitikern zu schweren pubertären Entgleisungen (die Alten sollen die Löffel abgeben), wird aber von allen Wirtschaftsliberalen gebetsmühlenartig wiederholt. Bei einer Beschäftigunsquote der über 50 jährigen von gerade mal 38% und über 5 Millionen Arbeitslosen wird das Verhältnis von Jung zu Alt nur vorgeschoben, um die grundsätzlich falsche Finanzierung der Staatsausgaben zu kaschieren. Wenn Supergewinne in der
Wirtschaft zu weiteren Entlassungen führen (Deutsche Bank), dann muss jedes Sozialsystem zusammenbrechen. Da ist jeder Appell an die Bürger, den Gürtel enger zu schnallen, doch nur noch Hohn.
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