Hier unterscheidet man zwischen der
- Risikolebensversicherung,
die für relativ wenig Geld eine hohe Absicherung bei Tod bietet. Man zahlt eine Risikoprämie, bei Ablauf
der Police gibt es kein Geld zurück. Geeignet ist sie für junge Familien, bei der die wirtschaftliche Existenz bei Ausfall des Hauptverdieners gesichert werden soll, und bei der Absicherung von Krediten z.B. beim Erwerb von Hauseigentum.
und der - Kapitallebensversicherung
Sie ist nach wie vor der Favorit der Deutschen bei der Altersvorsorge. Im Prinzip besteht sie aus einer
Risikoversicherung auf den Todesfall und einem Sparplan. Vorteil der Kapitallebensversicherung ist die relativ hohe Sicherheit der Geldanlage, Nachteile sind die magere Rendite, die schlechte Verfügbarkeit und die hohen Verluste bei vorzeitiger Auflösung des Vertrags. Beim garantierten Zins von 4% muss man beachten, dass sich dieser Zins nur auf den so genannten Sparanteil bezieht. Zunächst werden nämlich von den Kundengeldern die Ausgaben der Versicherung und die Kosten für den
Versicherungsschutz abgezogen. So bleiben von 100 Euro Beitrag noch vielleicht 80 Euro übrig, die dann mit 4% Garantie versehen werden (ab 1.7.2000 nur noch 3,25%). Bezogen auf den gesamten Beitrag werden nicht einmal 3% erreicht. Nur ein Unternehmen mit hohen Reserven, das auf seine Kapitalanlagen eine hohe Rendite erwirtschaftet und bei den inneren Kosten durch Sparsamkeit glänzt, kann empfohlen werden.